Von der Flut zur Dürre: Warum Österreichs Landschaft ihre Fähigkeit verliert, zu speichern - Stellungnahme des Österreichischen Biodiversitätsrats (ÖBDR)

Wien, 11. August 2026

Mit 41,2 Grad in Bad Deutsch Altenburg hat Österreich am 5. August 2026 zum zweiten Mal binnen 24 Stunden einen neuen Allzeit-Hitzerekord aufgestellt – der bisherige Rekord von 41,0 Grad in Wien-Stammersdorf war erst einen Tag zuvor aufgestellt worden. Die Rekordhitze trifft auf eine historische Dürre: Allein im Juli 2026 fehlten österreichweit 54 Prozent des durchschnittlichen Niederschlags. Nur zwei Jahre nach dem Hochwasser vom September 2024 mit Schäden von rund 1,3 Milliarden Euro warnt der Österreichische Biodiversitätsrat (ÖBDR): Beide Extreme haben dieselbe Wurzel – während die Klimakrise, gekoppelt mit einem Starken El Niño-Phänomen, anzieht, verliert Österreichs Landschaft zunehmend die Fähigkeit, Wasser zu speichern und damit ihre ökologische Resilienz.